FDP sieht Unfall-Prävention greifen

Jürgen Reuter

„Das sind Zahlen, die man erst einmal sacken lassen muss“. Jürgen Reuter, verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Ratsfraktion, sieht die jetzt von Polizeipräsident Rainer Furth vorgelegte Unfallstatistik für 2019 mit gemischten Gefühlen. „Einerseits sind 1583 Verletzte bei über 11500 Unfällen auf unseren Straßen bedrückend, andererseits scheinen die bisherigen Präventions-Maßnahmen zunehmend zu greifen“, blickt Reuter besonders auf die erfolgreiche Trennung von Ampelschaltungen für Rad- und motorisierten Verkehr, die Abbiegeunfälle – zuvor oft mit tödlichen Folgen für Radler und Fußgänger – verhindert habe. „Solche baulichen Möglichkeiten müssen an weiteren Kreuzungen umgesetzt werden“. Auch müsse notfalls über neue Aufteilungen von Verkehrsflächen nachgedacht werden. Erfreulich ist für Reuter vor allem die Abnahme von Verkehrsunfällen mit Kindern – für ihn ein Signal, den Weg der bisherigen kindgerechten Präventionsangebote weiter zu gehen. „Dass es im Übrigen nur vergleichsweise wenig Unfälle mit E-Rollern gegeben hat, ist ein gutes Zeichen – hier scheinen sich die Verkehrsteilnehmer allmählich miteinander eingerichtet zu haben“, hofft der FDP-Politiker auch weiter auf gegenseitige Rücksichtnahme.

2020-03-04T12:40:00+00:00 04. März 2020|